Im mittleren Chorfenster sind die Reste der mittelalterlichen Glasmalerei zusammengestellt. Die ältesten Teile sind so alt wie die Kirche selbst. Aus späteren Jahrhunderten gibt es eine Anzahl von Wappenscheiben Rethwischer Bauernfamilien, z. T. mit Angabe einer Jahreszahl.

Die wertvollen Fenster sollen restauriert und durch eine Schutzverglasung geschützt werden. Die z. T. vorhandenen Schutzblenden aus Blech haben die Scheiben zwar vor Zerstörung bewahrt, verhindern aber auch, daß sie optisch zur Geltung kommen.

Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 40.000 DM. Auch hier wird es möglich sein, einen erheblichen Anteil aus Fördermitteln zu beschaffen. Voraussetzung für deren Gewährung ist jeweils, daß ein gewisser Eigenanteil aufgebracht wird und die Finanzierung im Ganzen gesichert ist.

Bei größeren Einzelspenden kann der Name des Stifters auf einer Glasscheibe für die Nachwelt verewigt werden. Dies haben schon unsere Vorfahren so gehalten, und heute lesen wir die z. T. jahrhundertealten Inschriften mit Sympathie und Dankbarkeit für die Stifter. Darüberhinaus geben uns die Jahreszahlen wertvolle Anhaltspunkte. Hierzu erhalten Sie nähere Informationen bei Andreas Baumgart, Tel. 038203-81097

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